Berichte Serbien


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Seselj bekommt zehn Jahre und bleibt frei
Radio

In Den Haag hat das Tribunal für das frühere Jugoslawien den serbischen Ultranationalisten Vojislav Seselj in zweiter Instanz zu 10 Jahren Haft verurteilt. Die erste Instanz hatte Seselj im März 2016 freigesprochen; Seselj bleibt auch in Freiheit, weil er bereits 12 Jahre in Den Haag in U-Haft gesessen hat; es berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-04-11
Wieder Zwischenfall zwischen Serbien und dem Kosovo
Radio Zwischen Serbien und dem Kosovo hat sich gestern am späten Nachmittag neuerlich ein Zwischenfall ereignet, der die mühsame Normalisierung der Beziehungen zwischen Serben und Albanern neuerlich belastet. Anlass dafür war die Einreise von Marko Djuric, eines hochrangigen Politikers aus Serbien in den serbisch dominierten Nordkosovo ohne Erlaubnis der Behörden in der Kosovo-Hauptstadt Pristina. Djuric wurde daher am späten Nachmittag im Norden der Stadt Kosovoska Mitrovica verhaftet, in Pristina verhört und dann nach Serbien abgeschoben. Der Präsident... FJ7 2018-03-28
Serbien wird zum Warteraum von Migranten
Radio Vor einem Jahr wurde die Balkanroute für Flüchtlinge und Migranten offiziell geschlossen. Der Zustrom ließ sehr stark nach, doch natürlich gibt es Menschenschmuggel weiterhin. Drastisch geändert hat sich aber auch die Lage vor allem im ehemaligen Jugoslawien, die bis zur Schließung nur Transitländer waren. Am krassesten sind die Unterschiede zwischen Kroatien und Serbien. So war Kroatien bereit, 1.500 Migranten aus der EU aufzunehmen, doch bisher waren nur 20 bereit, in das EU-Land an der Adria zu kommen. Dagegen wird ... FJ7 2018-03-01
Strache: Werben um die Stimmen der Serben
Zeitung

Wie viele Bürger serbischer Abstammung in Österreich leben, ist unklar. Schätzungen sprechen von 260.000 Personen und nach serbischen Schätzungen dürfte Wien die fünftgrößte serbische Stadt sein – nach Belgrad, Nis, Novi Sad und Chicago. Das Werben um die Stimmen dieser Bevölkerungsgruppe wurde und wird in Österreich und insbesondere in Wien von allen drei großen Parteien auf unterschiedliche Weise betrieben; dabei setzte die FPÖ seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 2008 einen Kontrapunkt, indem sie die von der SPÖ-ÖVP-Koalition sofort vollzogene Anerkennung des Kosovo klar ablehnte. In welchem Ausmaß diese Haltung auch zehn Jahre später tatsächlich serbische Stimmen bringt, ist fraglich, was übrigens auch für das anders geartete Werben von SPÖ und ÖVP um diese Wählergruppe gelten könnte.

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Kleine Zeitung 2018-02-13
Strache zum Kosovo in Belgrad
Zeitung

Die Tageszeitung „Politika“ ist nicht nur die älteste Tageszeitung Serbiens, sondern auch das mediale Flaggschiff dieses Landes, das die Unabhängigkeit des Kosovo auch zehn Jahre nach dessen Proklamation nicht anerkennt; der „Politika“ gab Vizekanzler Heinz-Christian Strache vor seinem gestrigen Besuch in Belgrad ein schriftliches Interview, in dem er zum Kosovo so zitiert wird:

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Kleine Zeitung 2018-02-13
Strache in Belgrad zum Kosovo
Fernsehen

In Österreich hat ein Interview von Vizekanzler Heinz-Christian Strache für eine serbische Tageszeitung für Aufregung gesorgt; darin sagt Strache zwar, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch Österreich eine Tatsache sei, dass aber Zitat: „Der Kosovo ohne Zweifel ein Teil Serbiens ist“. Strache war heute in Belgrad, und nahm dort auch zum Interview in der „Politika“ Stellung:

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ZiB20 2018-02-12
Wem gehört der Kosovo
Fernsehen

In Österreich hat ein Interview von Vizekanzler Heinz-Christian Strache für die serbische Tageszeitung „Politika“ für Aufregung gesorgt; darin sagt Strache zwar, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch Österreich eine Tatsache sei, dass aber Zitat: „Der Kosovo ohne Zweifel ein Teil Serbiens ist“. Strache sprach heute in Belgrad mit der Regierung über eine Unterstützung Serbiens auf dem Weg Richtung EU und nahm auch zum Interview in der Politika Stellung; Serbien erkennt die Unabhängigkeit des Kosovo bis heute nicht an:

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ZiB1 2018-02-12
Aufregung um Strache in Serbien
Radio

In Österreich hat ein Interview von Vizekanzler Heinz-Christian Strache für eine serbische Tageszeitung für Aufregung gesorgt; darin sagt Strache zwar, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch Österreich eine Tatsache sei, dass aber Zitat: „Der Kosovo ohne Zweifel ein Teil Serbiens ist“. Strache war heute in Belgrad, aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-02-12
Aufregung um Strache in Serbien
Radio In Österreich hat ein Interview von Vizekanzler Heinz-Christian Strache für die serbische Tageszeitung „Politika“ für Aufregung gesorgt; darin sagt Strache zwar, dass die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch Österreich eine Tatsache sei, dass aber Zitat: „Der Kosovo ohne Zweifel ein Teil Serbiens ist“. Strache sprach heute in Belgrad unter anderem mit Außenminister Ivica Dacic über... J18 2018-02-12
Abnehmende Medienfreiheit in Serbien
Radio Am Balkan ist die Medienfreiheit offensichtlich wieder stärker bedroht. Das zeigt etwa eine Rangliste der Organisation „Reporter ohne Grenzen“. Unter 180 Staaten liegt das NATO-Mitglied Montenegro nur auf Platz 106; deutlich verschlechtert haben sich die Länder Kroatien und Serbien. Gegenüber dem Vorjahr fiel Kroatien um 11 Plätze auf Platz 74 zurück; Serbien verschlechterte sich um sieben Plätze und liegt jetzt auf Rang 66. Vor allem in Serbien regt sich aber auch Widerstand gegen den wachsenden Einfluss von Präsident Alexander Vucic auf führende serbische Medien. So kam es nach seiner Wahl zum Präsidenten heuer im Frühling zu wochenlangen... MiJ 2017-12-20
Das Sterben der Dörfer in Serbien
Radio Abwanderung und Landflucht sind auch in der Steiermark und Kärnten ein Problem; doch die Dimension des Sterbens der Dörfer in Serbien geht weit über all das hinaus, was man sich in Österreich vorstellen kann. In Serbien gibt es 4.700 Ortschaften, ein Viertel davon ist vom Aussterben bedroht, weil jeder dieser Orte nur mehr weniger als 100 Einwohner zählt. 2.700 Dörfer haben keinen Kindergarten, zu... MiJ 2017-12-19
Ana Brnabic stellt ihr Regierungsprogramm vor
Radio In Belgrad hat die designierte serbische Ministerpräsidentin Ana Brnabic im Parlament ihr Regierungsprogramm vorgestellt. Brnabic ist die Nachfolgerin von Alexander Vucic, der nun serbischer Präsident ist; Aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz:... Ö1Ö2Ö3 NR 2017-06-28
Vucic legt Amtseid als Präsident ab
Radio In Belgrad legt Alexander Vucic heute den Amtseid als neuer Präsident Serbiens ab; Vucic hat Anfang April bereits im ersten Wahlgang die nötige absolute Mehrheit gewonnen; aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz:... Ö1Ö2Ö3 NR 2017-05-31
Vucic wird als Präsident angelobt
Radio In Belgrad wird heute Alexander Vucic als neuer Präsident Serbiens vereidigt; Vucic siegte Anfang April bereits im ersten Wahlgang mit der nötigen absoluten Mehrheit. Er folgt Tomilsav Nikolic nach, der nach einer Amtszeit nicht mehr angetreten ist. Alexander Vucic war bisher Ministerpräsident; sein Nachfolger soll binnen Monatsfrist feststehen; interimistisch führt Außenminister Ivica Dacic, der... FJ8 2017-05-31
Serbien als Warteraum für Migranten
Fernsehen Ein Jahr nach der Schließung der Balkanroute wird Serbien immer mehr zum Wartesaal für Migranten; binnen Jahresfrist stieg die Zahl von 1.400 fast 8.000 Personen in Serbien. Möglich ist, dass es bis Jahresende sogar 13.000 werden. Durch den Einsatz von Polizei und Militär an den Grenzen versucht die Regierung in Belgrad, den Zustrom zu bremsen:... ZiB1 2017-04-10
Alexander Vucic wird neuer Präsident Serbiens
Radio Alexander Vucic wird neuer Präsident Serbiens. Im ersten Durchgang der Präsidentenwahl erreichte der amtierende Ministerpräsident Alexander Vucic gestern 55 Prozent der Stimmen und damit die nötige absolute Mehrheit für den Sieg. Die Wahlbeteiligung lag gestern bei 55 Prozent und war damit etwa niedriger als vor fünf Jahren. Aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz:... Ö1Ö2Ö3 NR 2017-04-03
Vucic gewinnt absolute Mehrheit im ersten Durchgang und wird Präsident
Radio Alexander Vucic wird neuer Präsident Serbiens. Im ersten Durchgang der Präsidentenwahl erreichte der amtierende Ministerpräsident Alexander Vucic gestern 55 Prozent der Stimmen und damit die nötige absolute Mehrheit für den Sieg. Nicht mehr angetreten ist der amtierende Präsident Tomislav Nikolic, der mit dem Auslaufen seiner Amtszeit Ende Mai in Pension geht. Unklar ist, wer Vucic als Regierungschef nachfolgen wird. Die Wahlbeteiligung lag gestern bei 55 Prozent und war damit etwa niedriger als vor fünf Jahren. Aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz:... FJ6 2017-04-03
Nachlese Vucic und sein Wahlkampfmanager
Radio In Serbien ist gestern Alexander Vucic bereits im ersten Durchgang zum neuen Präsidenten Serbiens gewählt worden. Abgesehen von seinem enormen persönlichen Einsatz, seiner Popularität und seinem großen Einfluss auf die Medien und der Schwäche seiner Gegner verdankt Vucic seinen Sieg auch seinem professionellen Wahlkampf, bei dem versucht wurde nichts dem Zufall zu überlassen. Federführend bei der Kampagne ... MiJ 2017-04-03
Serbien nach der Wahl
Radio Alexander Vucic ist gestern bereits im ersten Durchgang zum Präsident Serbiens gewählt worden. Der noch amtierende Ministerpräsident deklassierte seine Gegner. Vucic gewann 55 Prozent der Stimmen, das ist um 12 Prozent mehr als seine 10 Gegenkandidaten zusammen erreichten. Vucic will Serbien in die EU führen, gleichzeitig setzt er aber auch gute Beziehungen zu Russland und China. Wer ihm als Ministerpräsident nachfolgen wird, ist offen, Vorsitzender der stärksten Regierungspartei will Vucic bleibt. Aus Belgrad berichtet Christian Wehrschütz: ... J18 2017-04-03
Wie sieht es in Serbien aus
Fernsehen Alexander Vucic ist gestern bereits im ersten Durchgang zum Präsident Serbiens gewählt worden. Der noch amtierende Ministerpräsident deklassierte seine Gegner. Vucic gewann 55 Prozent der Stimmen, das ist um 12 Prozent mehr als seine 10 Gegenkandidaten zusammen erreichten. Vucic will Serbien in die EU führen, gleichzeitig setzt er aber auch gute Beziehungen zu Russland und China. Wer ihm als Ministerpräsident nachfolgen wird, ist offen, Vorsitzender der stärksten Regierungspartei will Vucic bleibt. Fortsetzen will er auf jeden Fall den Reformkurs und die wirtschaftliche Gesundung; noch hat Serbien nicht das Produktionsniveau erreicht, das es vor 40 Jahren hatte, obwohl Belgrad stark auf Reindustrialisierung setzt und auch einen anerkannten Sparkurs fährt: ... ZiB24 2017-04-03